Im Rausch der Sinne
Du zuckergeile Wichtigkeit,
wie Honig süß und schwer wie Wein,
du gibst erst, nimmst dann, Leichtigkeit.
Sei doch die holde Muse mein!
Die Zunge bricht im Takt der Trommeln
nur Stammeln noch hervor, dafür
hängt Haut in lustig grellen Bommeln
von Wand und Decke, Fenster, Tür.
Du artig Teufelskind, du reines,
verständnisvolles Hilfsgerust.
Weckt deine Aura mir doch meines
Gewissens überbordne Lust.
Die Ohren rauschen, schmecken Rauch,
vergehen in der Sinne Fülle.
Die Augen wandern in den Bauch
und tauchen durch des Magens Hülle.
Du überalles Immerda,
Du … WAS? … Das Bild wird immer bunter
und langsam dämmerts mir – na klar:
Ich muss von diesen Drogen runter.
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